Ameisen bekämpfen


Ameisen sind nützliche Tiere. Sie haben in der Natur die Aufgabe dr Gesundheitspolizei inne. Leider aber haben Ameisen auch Eigenschaften, die sie bei Hobbygärtnern nicht gerade als gern gesehene Gäste im eigenen Garten erscheinen lassen. So beschützen Ameisen etwa Blattläuse vor Fressfeinden, weil sie von den zuckerhaltigen Ausscheidungen der Pflanzenschädlinge leben. Zudem legen einige Arten mit Vorliebe ihre Nisthöhlenunter sonnigen Terrassen an, weil sich der Terassenbelag im Frühling besonders schnell erwärmt.

 

Wir zeigen Ihnen, wie Sie in Ihrem Garten die ungeliebten Gesellen loswerden können.

 

Ameisennester umsiedeln


Die schonenste Methode, gegen Ameisen vorzugehen, ist die Tiere einfach umsiedeln. Das funkioniert wie folgt: Man stellt mit Holzwolle gefüllte Blumentöpfe mit der Öffnung nach unten auf die Ameisenstraßen und wartet ab. Nach einiger Zeit beginnen die Ameisen, ihr Nest in den Blumentopf umzusiedeln. Das erkennt man daran, dass die Insekten ihre Puppen in die neue Unterkunft verbringen. Nun sollte man abwarten, bis der Umzug abgeschlossen ist, was binnen weniger Tage erfolgt sein dürfte. Nun nimmt man die Blumentöpfe mit einer Schaufel auf. Tipp: Der neue Standort der Ameisen sollte nach Möglichkeit mindestens 30 Meter vom alten Nest entfernt sein, weil die Ameisen sonst in ihren alten Bau zurückkehren. Oder am besten gleich Nachbars Garten. ;-)

 

Ameisen bekämpfen

Ameisen vertreiben


Ameisen zu vertreiben ist ebenfalls möglich. Es gibt zahlreiche Duftstoffe, die Ameisen scheuen wie der Teufel das Weihwasser. Dazu zählen Lavendelblüten, Gewürznelken, Zimt, Chilipulver oder auch Zitronenschalen. Streuen Sie die Substanzen einfach auf Ameisennestern und –straßen aus und die Ameisen wählen einen anderen Weg.

 

Als Ameisenbarriere haben sich auch Kreidepulver oder Kalk bewährt. Streit man eine dünne Linie aus, so hat man an dieser Stelle Ruhe. Denn Ameisen überqueren die alkalisch wirkenden Substanzen nicht.

 


Ameisensichere Terrassen


Terrassen sollte man möglichst so anlegen, dass diese als Nistplätze für Ameisen unattraktiv sind. Verzichtet man auf Pflastersand als Einbettung für die Pflastersteine und verwendet man stattdessen Basaltsplitt hat man vor Ameisen meist ruhe. Darüber kann man die Fugen mit speziellem Pflasterfugenmörtel auf Kunstharz-Basis abdichten. Inzwischen gibt es auchProdukte, die die Pflasterfläche ameisen- und unkrautdicht machen, das Regenwasser aber durchlassen.

 


Mit abgestandenem Bier Ameisen bekämpfen


Es gibt auch Hausmittel: Bewährt hat sich vor allem abgestandenes Bier,das mit einem Esslöffel Honig angereichert wird. Wer also nach einer Party noch ein halbvolles Fässchen hat, der braucht es nicht wegzuschütten. Man füllt eine Schale mit senkrechten Wänden und platziert Sie es auf der Ameisenstraße. Durch den süßen Geruch werden die Ameisen angelockt. Sie fallen in die Flüssigkeit und ertrinken.

 

Wenn auch das nichts nützt, dann greifen Sie hierzu. Es handelt sich um ein äußerst effizientes Gift, um die lästigen Biester los zu werden: