Der Maulwurf - niedlich, aber lästig!


Ein Maulwurf ist eigentlich ein niedliches Tier. Er wird fälschlich oft zur Gruppe der Nager gezählt. In Wirklichkeit ist er aber mit dem Igel oder der Spitzmaus verwandt und daher ein Insektenfresser. auf seinem Speiseplan stehen Regenwürmer sowie im Boden lebende Larven und sonstiges Getier.

 

Im Herbst ist der Maulwurf besonders aktiv. Er durchwühlt fleissig den Erdboden und macht dabei vor Rasenflächen nicht Halt. Insbesondere die aufgeworfenenen Erdhaufen sind ein Ärgernis für den Rasenfreund.

 

 

Was dagegen tun?

 

Der Maulwurf steht unter Artenschutz, darf also nicht getötet werden. Da er sehr gut ausgeprägte Sinnesorgane hat, ist er schwierig zu fangen. Man kann das aber auch nutzen, um ihn aus dem Garten zu verjagen, indem man ihm durch unangenehme Gerüche und Geräusche das Leben schwer macht. Ein altes Hausmittel ist etwa das Einfüllen von saurer Milch, Essigessenz, Pflanzenjauchen oder auch - man glaubt es kaum - Wertmut und Brennesseln in die Gänge. Im Fachhandel gibt es auch geruchtsintensive Vergrämungsmittel zur Maulwurf-Bekämpfung mit klangvollen Namen, etwa "Maulwurf-Schreck!" oder "Wühlmaus Garaus".

 

Auch mit akuistischen Methoden lassen sich Maulwürfe aus dem Garten vertreiben. Die Wirkung ist allerdings umstritten. Im Fachhandel gibt es etwa Ultraschallgeräte, welche angeblich Wirkung zeigen. Bei vielen wirkt das aber nicht.

 

Der Kampf "Mann gegen Mann"

 

Wer Ausdauer hat und den Kampf Maulwurf gegen Mensch von Angesicht zu Angesicht austragen will, kann auch schlicht zum Gartenschlauch greifen und die frischen Maulwurfhügel einschlämmen. Wer das immer wieder macht, kann darauf hoffen, dass der Maulwurf irgendwann aufgibt und sich ein neues Revier sucht. Sicher ist aber auch dies nicht - es wurde schon von äußerst ausdauernden Maulwürfen berichtet, welche es in dem betroffenen Garten so heimelich fanden, dass sie es auch in Kauf nahmen, ihre Hügel stets neu zu errichten.

 

Wer weitere Tipps sucht findet Sie hier: Maulwurf bekämpfen