Wartung und Pflege des Rasenmähers

 

Elektromäher sind hinsichtlich der Pflege und Wartung recht einfach zu handhaben. Nach dem Mähen genügt es, das Gehäuse, den Fangkorb und das Messer abzubürsten. Grobe Verschmutzungen lassen sich am besten mit einem Spachtel lösen. Einmal jährlich sollten die Kabelverbindungen überprüft werden und ob die Schrauben richtig sitzen. Das Nachschleifen des Messers überlassen Sie am besten einem Fachhandel, denn schon leichte Unterschiede beim Schleifen führen zu einer Unwucht. Dadurch vibriert das Gerät beim Mähen, Lagerschäden sind die Folge. Bei einem Akku-Mäher müssen Sie rechtzeitig daran denken, den Akku aufzuladen. Um Wartezeiten bei größeren Flächen zu vermeiden ist es sinnvoll, einen zweiten Akku anzuschaffen. In den Wintermonaten müssen die Akkus frostfrei gelagert werden, denn Minustemperaturen schaden ihnen.

 

 

Weniger pflegeleicht sind benzinbetriebene Motormäher. Vor allem nach der langen Ruhephase im Winter kann es passieren, dass das gute Stück nicht anspringt. Die meisten Macken lassen sich mit wenigen Handgriffen beheben und der Mäher läuft wie gewohnt.

 

1. Überprüfen Sie die Zündkerze auf Schadstellen an den Elektroden. Abgenutzte Elektroden werden ausgetauscht. Sind die Elektroden noch in Ordnung, kann eine Reinigung mit einer kleinen Drahtbürste Wunder wirken. Der Abstand der Elektroden sollte nach der Reinigung 0,75 Zentimeter betragen. Falls Sie vor der Zündkerzen-Kontrolle schon einige erfolglose Startversuche bei Ihrem Mäher durchgeführt haben, ist die Kerze wahrscheinlich nass. Dann müssen Sie vor einem neuen Versuch warten, bis die Kerze wieder trocken ist. Schrauben Sie sie erst dann wieder ein, wenn keine feuchten Stellen mehr auszumachen sind.

 

2. Kontrollieren und reinigen Sie den Luftfilter. Der Deckel dafür sitzt meistens an einer Seite des Motors. Bei geringer Verschmutzung genügt es, den Filter auszuklopfen, ansonsten muss ein neuer eingesetzt werden.

 

3. Wenn die Starterbatterie leer ist, klappt der Start mit dem Zündschlüssel nicht. Die Batterie muss wenigstens einen, besser zwei Tage aufgeladen werden. Überprüfen Sie dabei auch gleich, ob die Kabel, die den Motor, die Batterie und den Zündschlüssel miteinander verbinden, noch korrekt sitzen.

 

4. Wenn der Mäher sich jetzt starten lässt, prima. Bevor es aber mit dem Mähen losgeht, sollten noch alle Schrauben und Muttern auf festen Sitz überprüft werden. Ist das Messer noch scharf genug? Muss es nachgeschliffen werden, ist das an den ausgefransten Halmen nach dem Mähen zu erkennen. Das gleichmäßige Schleifen und Auswuchten des Messers überlasen Sie am besten einem Fachbetrieb.

 

5. Nach dem Mähen ist die Reinigung dran. Das geht wie bei einem Elektromäher am besten mit einer Bürste und einem Spachtel. Beim Reinigen sollten Sie darauf achten, dass der Vergaser und der Benzintank nach oben zeigen. Liegt der Mäher anders herum, kann es beim nächsten Start Probleme geben.

 

6. Einige kleine Wartungsarbeiten sollten während der ganzen Betriebszeit immer einmal wieder vorgenommen werden. Dazu gehört zum Beispiel, die Bowdenzüge hin und wieder zu schmieren. Hierfür verwenden Sie am besten dünnflüssiges Mineralöl. Der Luftfilter bedarf vierteljährlich einer Überprüfung und Reinigung. Eine regelmäßige Kontrolle der Muttern, Schrauben und Kabel sollte ebenfalls immer dazu gehören.

 

7. Einige Arbeiten sollten Sie besser dem Fachbetrieb überlassen. Ein Ölwechsel zum Beispiel ist beim Fachbetrieb sauberer, weil auch Verunreinigungen im Tank entfernt werden. Außerdem müssen Sie sich dann nicht um die Entsorgung des Altöls kümmern. Auch ein verstopfter Vergaser gehört in die Hände eines Fachmanns.

 

8. Beim Zweitakter kommt es auf die richtige Mischung an, damit der Mäher nicht zum Stinker wird. Auf ein Teil Öl kommen 100 Teile Benzin.

 

9. Nach dem letzten Gebrauch muss das gute Stück gut eingelagert werden. Dazu gehört, den Benzinmotor zu leeren. Entweder Sie fahren den Mäher bei seinem letzten Arbeitgang richtig leer oder Sie gießen das Benzin über einen Trichter in einen leeren Kanister. Wenn das Gerät länger als sechs Monate eingelagert werden soll, lassen Sie auch das Öl aus dem Tank. Die Starterbatterie sollte für den Winterschlaf einen frostfreien Platz bekommen.