Rasenpflege im Juni 2018

 

In den Sommermonaten werden die Rasenflächen in besonderem Maße strapaziert. Spielende Kinder oder das Laufen durch den Garten kann den Rasen beeinträchtigen. Die stetige Benutzung raubt dem Rasen Energie und Nährstoffe. Auch die Sonne brennt heiß und lässt den Rasen austrocknen und braun werden.

 

Damit Ihr Rasen trotzdem ansehnlich bleibt, ist es wichtig, ihn nun noch einmal mit Nährstoffen zu versorgen ("düngen") sowie in Trockenzeiten tiefgründig zu wässern und - wenn möglich - wöchentlich zu mähen. Der häufige Schnitt sorgt für eine dichte Grasnarbe. Eine Halmlänge von 4 bis 4,5 Zentimeter ist dabei ideal.


Nicht zu tief mähen!


Wer tiefer als 4 Zentimeter mäht spart sich gegebenenfalls zwar das wöchentliche Mähen und kann alle zwei Wochen zu Werke gehen. Er gibt aber auch dem Unkraut eine größere Chance, die sich dann besser gegen den Rasen "durchsetzen" können. Sie sollten lieber jede Woche mähen!

 

 

Unkraut vernichten!

 

Unkräuter, die trotz des regelmäßen Mähens im Rasen zum Vorschein kommen, sollten sie regelmäßig jäten.

 

 

Für die Optik: Scharf gestochene Rasenkanten

 

Auch für die Optik sollte man etwas tun: Ein schönes Gesamtbild ergibt sich mit frisch und sorgfältig gestochenen Rasenkanten. Dabei ist der Rasenmäher oft nicht hilfreich. Er kommt nicht in die Randbereiche. Dafür gibt es im Fachhandel entsprechendes Werkzeug und wir können aus eigener Erfahrung sagen, dass sich der Einsatz lohnt. Scharfe Kanten wirken sorgfältig, der Rasen ganz allgemein (noch) gepflegter englischer Rasen.

 

Ideal hierfür ist eine Rasenschere. Mit einer solchen lassen sich die Fransen schnell kappen.

 

Auf größeren Flächen ist der Einsatz eines Rasentrimmers sinnvoll. Besonders die leichten kabellosen akkubetriebenen Modelle sorgen dafür, dass die Arbeit leicht von der Hand geht.

 

Alternative und Tipp: Die Einfassung der Rasenfläche mit Kantensteinen oder einer senkrecht eingelassenen Schiene erleichtert die Kantenpflege deutlich. Wenn die Einfassung ebenerdig verlegt ist kann man auch mit dem Rasenmäher darüber fahren und auf diese Weise die Rasenkanten pflegen.

 

 

Wässern zur richtigen Tageszeit

 

Gewässert wird der Rasen im Juni am besten morgens, wenn der Boden noch kühl ist, so dass nicht zu viel Wasser verdunstet.

 

Und eins sollten Sie auch noch wissen: Selterenes, aber tiefgründiges Wässern ist besser als täglich nur kurz den Sprenger einschalten. Circa 15 Liter pro Quadratmeter sollten es sein. Dass ist mehr als man gemeinhin schätzt. Deshalb gilt hier (anders als sonst) die Faustregel: Im Zweifel: Mehr! Echte Profis greifen sogar zum Regenmesser, den man auf der Rasenfläche aufstellt und an dem man ablesen kann, wieviel Liter bereits dort niedergegangen sind.