Moos im Rasen


Ärgernis Nummer eins für jeden Rasenfreund ist Moos im Rasen. Die Ursachen für das Auftreten von Moosstellen im Rasen sind äußerst vielfältig. Wichtig ist es zu wissen, dass Moos den Rasen nicht verdrängt, sondern sich nur dort ausbreitet, wo der Rasen sich zurückzieht. Moos gedeiht dort, wo kein Rasen mehr wachsen kann. Daraus ergibt sich logischerweise, dass zur Bekämpfung von Moos der Untergrund wieder so hergestellt werden muss, dass Gras wächst.



Moos im Rasen bekämpfen

 

Grundsätzlich gibt es gegen Moos, wie auch beim Unkraut, mehrere Maßnahmen, die auch und vor allem in Kombination relativ schnell zu einem dauerhaft moosfreiem Rasen führen. Hält man den Erdboden nährstoffreich, verhindert Staunässe und achtet auf die Lichtgegebenheiten auf der Rasenfläche, kann man Moos im Rasen frühzeitig vorbeugen. Am besten Düngen Sie den Rasen also mindestens zweimal im Jahr mit Langzeit-Dünger. Um den bereits vermoosten Rasen wieder komplett vom Moos zu befreien, gibt es mehrere Möglichkeiten:

 

Rasen vertikutieren

 

Um Moos im Rasen zu entfernen kann man den Vertikutierer zum Einsatz bringen: Der holt das Moos aus der Grasnarbe. Dafür sollte man den Vertikutierer am besten so einstellen, dass er nur zwei bis drei Millimeter tief einritzt.So wird das Moos aus dem Rasen "gezupft". Den Vorgang sollte man dann mehrmals in Längs- und Querrichtung wiederholen, um das Moos möglichst vollständig aus dem Rasen zu entfernen. Vor dem Vertikutieren sollten Sie den Rasen so kurz wie möglich abmähen. Nach dem Vertikutieren sollte der Rasen zunächst gut gedüngt werden, um den Rasen beim Nachwachsen zu stärken.

 

Mit einem Moos/Unkrautentferner das Moos entfernen

 

Allein das Verikutieren kann helfen, ist aber sehr aufwändig und das Moos wächst wahrscheinlich nach einiger Zeit nach. Besser und bei der Wahl des richtigen Moos-Entferners nicht notwendig umweltschädlich ist es, wenn Sie einen speziell gegen Moos gerichteten Rasendünger verwenden. Das kann man neben dem Vertikutieren machen, aber auch isoliert. Die Ergebnisse sind in beiden Fällen gut, in Kombinaton mit Vertikutieren sogar sehr gut. Wichtig ist es, das richtige Mittel einzusetzen. Denn leider hält nicht jeder Dünger, was er verspricht. Wir empfehlen Ihnen folgendes Mittel, mit dem wir ganz besonders gute Ergebnisse erzielen konnten:

 

 


Auch ein zu saurer Boden kann Ursache für den Moosbefall sein. Daher ist das Kalken des Rasens auch eine geeignete Methode, um das Ausbreiten von Moos im Rasen zu verhindern. Ob der Boden für den Rasen zu sauer ist, kann man oft bereits auch ohne Teststreifen aufgrund des Bewuchses erkennen: Das Vorhandensein von Klee im Rasen deutet auf einen eher basischen Boden hin. Dann sollte nicht gekalkt werden. Ansonsten ist das sinnvoll.

 

Auch sollte man überprüfen, ob Staunässe im Rasen vorhanden ist. Denn auch Staunässe kann die Ursache von Moosbefall sein. Besonders bei lehmigen Böden kann es vorkommen, dass sich die obere Schicht im Laufe der Zeit so verdichtet, dass das Wasser nicht mehr versickert. Dagegen hilft das Einarbeiten von Sand in den Erdboden – am besten schon beim Anlegen des Rasens. Ansonsten sollte man nach dem Vertikutieren etwas Sand auf die Fläche aufbringen.

 

Sollte eine Schattenlage schuld am Moosbefall sein, hat man möglicherweise einfach die falsche Rasenmischung gewählt. Bei Schattenlage sollte sie zu 10 bis 15 Prozent die Grassorte Lägerrispe enthalten. Ein weiterer Tipp ist es, den Rasen im Schatten nicht zu kurz zu mähen – sechs Zentimeter sind hier ideal. Nur so kann sich Schattenrasen gegen Moosbewuchs durchzusetzen.