Rotzspitzigkeit im Rasen


Rotspitzigkeit auf Rasen ist ein echtes Ärgernis. Zunächst werden unregelmäßig geformte gelblich-braune strohige Flecken mit bis 5 cm sichtbar, die sich vor allem bei langsamem Gräserwuchs schnell ausdehnen. Befallene Stellen sind mit nicht infizierten Blattspreiten durchsetzt, was zu einem ungleichmäßigen Erscheinungsbild führt. Vor allem bei feuchter Witterung sind die namengebenden roten Sklerotienfäden erkennbar, die geweihartig aus den befallenen Blattspreiten auswachsen. Bei solcher Witterung wird auch rotes bis pinkfarbenes Myzel sichtbar werden.

 

 

Vorbeugende Maßnahmen und Bekämpfung

 

Vom Schadbild her treten auf den Blättern zunächst unregelmäßig geformte gelblich-braune Flecken auf. Sie sind 2 bis 5 cm groß und sehen etwas strohig aus. Die befallenen Flecken sehen etwas unregelmäßig aus, da sie mit nicht infiziertem Blattspreiten durchsetzt sind. Die Sklerotien wachsen geweihartig aus den befallenen Blattspreiten heraus. Bei diesem Vorgang kann das rote oder auch pinkfarbene Mycel, welches die befallenen Stellen watteartig umschließt, sichtbar werden. In Jahren mit günstigen Entwicklungsbedingungen (feuchte Witterung, Temperaturen zwischen 16 und 22°C) ist ein epidemisches Auftreten möglich. In diesem Fall erscheinen die gesamten Rasenflächen rot.

 

Gegen die Rotspitzigkeit im Rasen hilft häufig, den Rasen nicht zu kurz zu mähenund etwas mehr zu düngen als üblich. Dadurch kann die Krankheit deutlich eingedämmt werden.

 

Was sollte man noch machen?