Der richtige Rasenmäher

 

Es gibt unzählige Publikationen und Rasenmäher-Tests, so dass man bei der Auswahl des richtigen Rasenmähers schnell den Überblick verliert. Zum Testsieger zu greifen ist natürlich immer eine gute Wahl, aber stimmt auch der Preis? Und passt der Rasenmäher zu Ihnen? 
Wir wollen Ihnen hier nicht den x-ten Rasenmäher Test präsentieren, sondern unsere rein subjektiven Empfehlungen. Wir haben uns selbst schlau gemacht und getestet.


Die Qual der Wahl 


Rasenmäher gibt es verschiedene: Benzinmäher, Elektromäher mit Kabel oder mit Akku, Mulchmäher, den Mähroboter oder mechanische Spindelmäher. Wir zeigen Ihnen, welcher Rasenmäher zu Ihnen passt.

 

Der Elektromäher

 

Die meisten Gartenbesitzer nutzen Elektro-Rasenmäher. Sie eignen sich für Rasenflächen von bis zu 600 Quadratmetern. Im Vergleich zu benzinbetriebenen Rasenmähern sind sie in der Regel deutlich preiswerter. Der Wartungsaufwand reduziert sich bei diesen Rasenmähern auf ein Minimum. Darüber hinaus sind sie mangels Abgasausstoß auch noch umweltfreundlich in der Regel deutlich leiser als ihre benzinbetriebenen Konkurrenten. 
 

Vorteile:

- preiwert in der Anschaffung

- umweltfreundlich


Nachteile:

- Sichelmähertechnik gibt meist kein perfektes Schnittbild

- umständlich in der Handhabung wegen dem Stromkabel

 


Akku-Rasenmäher


Akku-Rasenmäher sind seit einigen Jahren sehr gefragt. Sie gleichen den größten Nachteil gegenüber den Benzin-Rasenmähern aus, nämlich die Abhängigkeit von einem Kabel, welches beim Rasenmähen oft im Weg ist. Moderne Batterien haben auch ausreichend Power: Lithium-Ionen-Akkus sind leistungsstark und lassen sich schnell wieder aufladen. Wenn Sie sich ein leistungsstarkes Gerät kaufen, können Sie mit einer Batteriefüllung bis zu 700 Quadratmeter Rasen mähen.


Ein hervorragendes Produkt ist der Viking MA 443 C. Er ist nur 20 Kilo leicht und damit einfach zu bewegen. Der voll aufgeladene Stromsammler hält etwa 20 Minuten durch, bevor er in einen Spar-Modus wechselt. Die Bedienung ist kinderleicht. Verabeitet sind hochwertige Komponenten. Die Leerung des Fangkorbs ist bequem. Solche Qualität hat aber auch ihren Preis. Ganz billig ist dieser Akku-Rasenmäher nicht. Wer sich jedoch für das Gerät entscheidet, wird auf Jahre hinweg einen tollen und haltbaren Rasenmäher sein Eignen nennen, mit dem das Rasen mähen zum Kinderspiel wird. 


Benzin-Rasenmäher

 

Nur für sehr große Grundstücke empfiehlt sich die Anschaffung eines benzinbetriebenen Rasenmähers. Die meisten solcher Rasenmäher verfügen über Viertaktmotoren, die dank ihrer Motorleistung auch gut geeignet sind, höher gewachsenes Gras zu mähen. Ist das Mähgut immer sehr hoch, sollten Sie darauf achten, dass es sich nicht um einen Spindelmäher handelt. Bei diesem wickeln sich die langen Halme schnell um die Spindeln, Sie müssen dann alle paar Meter stehen bleiben, weil das Fahrwerk blockiert. Besser sind in dem Fall Sichelmäher, mit denen sich sogar nasses Gras problemlos mähen lässt. 

 

Vorteile:

- kein Kabel

- leistungsstark

 

Nachteile:

- nicht umwelfreundlich

- wartungsintensiv

- Sichelmähertechnik gibt kein exzellentes Schnittbild

 


Für Vielbeschäftigte: Robo-Mäher

 

Rasenmähroboter liegen im Trend: Leise surren sie über den Rasen und nehmen den Menschen das lästige Rasenmähen ab. Und so funktioniert es: Die Rasenfläche wird vorab durch ein im Boden verlegtes Kabel eingefasst. Innerhalb dieses Bereichs sind die Roboter täglich unterwegs und kappen dabei immer nur die obersten Grasspitzen, die wie beim Mulchmähen (siehe zuvor) zu Boden fallen. Dem Rasen bekommt das gut und der Rasen hat stets die optimale und von Ihnen gewünschte Länge. Ist der Akku aufgebraucht fährt der Roboter selbstständige zu seiner Ladestation und betankt sich mit dem notwendigen Strom.

 

Vorteile:

- Rasen vollautomatisch pflegen

- Null Zeitaufwand

- leichte Bedienung

- immer einsatzbereit, auch im Urlaub und während der Arbeitszeit

- sorgt für einen dichten und stets perfekten Rasen

 

Nachteile:

- relativ teuer in der Anschaffung

- nicht für jeden Garten geeignet

 

Wir empfehlen den Gardena Mährobotor R 40LI, 4071-20. Dieser Mäher bietet das beste Preis-/Leistungsverhältnis.

 

Handschiebe-Spingelmäher

 

Hand-RasenmäherBei einem Handmäher sollte das Grundstück nicht größer als 150 Quadratmeter sein und der Rasen gepflegt. Mehr ist zu viel. Die Vorteile des Handmähers liegen auf der Hand: Er ist leise. Man kann damit auch Sonntags mähen, er bracht weder Kabel noch Strom oder Benzin. Zudem fördert er die Fitness.

 

 

 

Vorteile: 

- preiswert in der Anschaffung

- ideales Schnittbild duch Spindelmähtechnik

- umweltfreundlich

- für Mini-Rasenflächen geeignet

 

Nachteile:

- arbeitsintensiv (fördert aber auch die Fitness)

- zeitintensiv

- für größere Rasenflächen daher nicht geeignet

- Schnitthöhe meist nur bis max. 4cm einstellbar 

 

Der Exot: Der Mulchmäher


Kein Rasenmäher für Jedermann ist der Mulchmäher. Dieser Rasenmäher belässt den Rasenschnitt auf der Rasenfläche. Mulchmäher häckseln den Rasenschnitt klein und pressen das Schnittgut per Luftstrom auf den Boden. Dort verbleibt es als dünne Mulchschicht, wo es die Verdunstung des Wassers hemmt und Nährtoffe an den Boden abgibt. Man spart dadurch Wasser und Dünger. Zudem muss man den Rasenschnitt nicht entsorgen. Der Nachteil des Mulchmähers: Man muss sehr oft mähen, im Frühjahr 2 x die Woche. Denn ist das Schnittgut zu lang verfilzt es den Rasen. Wir empfehlen daher keinen reinen Mulchmäher. Zu erwägen ist allerdings die Anschaffung eines Kombi-Rasenmähers, der mulchen und fangen gleichermaßen kann. So kann man je nach Lage angemessen agieren.

 

Diagramm Historie Rasenmäher

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